Die ac-Kolumne



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Neue Anlagemodelle rücken in den Fokus: „Bitcoins für jeden Vierten ‚interessante Geldanlage’“

 

Wie die Postbank Digitalstudie 2018 „Der digitale Deutsche und das Geld“ ergibt, die im Mai 2018 erschienen ist, sehen insgesamt 29 Prozent der Bundesbürger in den digitalen Währungen eine interessante Geldanlage. In derAltersgruppe zwischen 18 und 34 Jahren interessiert sich sogar fast jeder Zweite dafür. Woran liegt es und wie können auch Sie in die technische Revolution investieren?

 

Hört, hört – Kryptowährungen rücken immer weiter in den Fokus deutscher Anleger!  „Insbesondere die Unabhängigkeit von regulierenden Finanzsystemen und die Aussicht auf hohe Renditen üben auf die Deutschen eine große Faszination aus“ heißt es in der Pressemitteilung der Postbank zur aktuellen Digitalstudie, die Sie hier nachlesen können. Das Misstrauen gegenüber der virtuellen Währungen scheint dem Erkennen der wahren Vorteile zu weichen. Und dass, obwohl die repräsentative Studie zwischen Ende Februar und Ende März 2018 stattfand – also nachdem die Höhenflüge so mancher Währung ihren sensationellen Höhenflug jäh abbrachen.

 

Vermutlich spielt das wachsende Wissen über die Materie eine große Rolle. Waren Bitcoin & Co. vor einem Jahr noch böhmische Dörfer für alle, die nicht gerade in das landläufige „Nerd-Schema“ passen, hat sich der Wissensstand dank umfangreicher, mediengreifender Berichterstattung mittlerweile deutlich erhöht. Dazu ein weiteres Ergebnis der Studie:

20 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, sie verfügen über ein gutes oder sehr gutes Wissen über Kryptowährungen. Die Digital Natives fühlen sich noch sicherer auf dem Terrain: 29 Prozent der 18- bis 34-Jährigen halten sich für „Kryptokenner“. *

Dennoch besitzen lediglich 3 Prozent der Bundesbürger Kryptowährungen als Geldanlage. Das mag aber auch daran liegen, dass vielen zwar klar ist, dass die virtuellen Währungen und vor allem die Blockchain-Technologie dahinter Teil der Finanzwelt der Zukunft ist, aber nicht, wie sie sie in ihre persönliche Anlagestrategie einbinden können.

 

Dazu zeigen wir Ihnen hier einige Wege auf:

 

Der aktive Weg: Das Mining

 

Falls Ihnen die Funktion der Blockchain nicht bekannt ist: Alle Transaktionen werden in einer Datenbank aufgezeichnet und verwaltet, damit sie später nachvollziehbar sind. Die einzelnen Einträge werden bestätigt, um die Sicherheit zu gewährleisten. Das geschieht über sogenannte „Hashs“, eine Aneinanderreihung von Buchstaben und Zahlen, die den neuen Eintrag verschlüsseln. Erst dann wird der Eintrag in die Blockchain übernommen.

 

Beim Mining geht es darum, neu fertiggestellte Einträge aufzuspüren, diese in Hashs umzuwandeln und die Hashs dann der Blockchain hinzuzufügen. Die Belohnung dafür: Bitcoins oder eine entsprechend andere virtuelle Währung. Diese landen dann in der virtuellen Brieftasche und können ausgegeben oder gehandelt werden.

 

Bevor Sie jetzt Ihren Computer nach der Mining-Taste durchsuchen: Dafür braucht man eine bestimmte Software – und auch einen besonders starken Rechner oder eine sehr große Grafikkarte. Für Otto Normalverbraucher ist das also nichts. Im Zweifel erzeugt das mehr Stromkosten als es an Belohnung einbringt.

 

Deshalb schließen sich Menschen, die darauf Lust haben, sich mittlerweile häufig zu sogenannten „Mining Pools“ zusammen. Hier wird ihre Computerleistung gebündelt, so dass sie gemeinsam die Kraft haben, aktiv an der Erzeugung mitzuwirken.

Der bequeme Weg: Der Einkauf

 

Sie können Ihre Bitcoins auch direkt kaufen. Dafür gibt es unter anderem Marktplätze – der bekannteste deutsche ist sicherlich Bitcoin.de. Quasi wie bei ebay handeln die Benutzer direkt miteinander. Der Preis ergibt sich also im Grunde durch Angebot und Nachfrage. Die Bezahlung erfolgt klassisch auf das Bankkonto des Verkäufers, die Gutschrift dann auf die digitale Brieftasche des Käufers.

 

Weiterhin gibt es Handelsbörsen, zum Beispiel CEX.IO, Kraken, Bitstamp und Paymium. Der Handel an den Bitcoin-Börsen erfolgt im Gegensatz zu den Marktplätzen automatisiert. Als Käufer geben Sie an, wie viele Münzen zu welchem Kurs gekauft bzw. verkauft werden sollen. Findet die Börse ein passendes Angebot, so wickelt sie das Geschäft ab und schreibt dem Kunden die virtuellen Münzen gut. Das funktioniert mit dem herkömmlichen Währungen; bei CEX.IO können Sie sogar mit Kreditkarte zahlen.

 

Noch nicht so verbreitet, aber im Kommen sind Bitcoin-Automaten, an denen man vor Ort Bitcoins kaufen kann. Prinzip Fahrscheinautomat: Der Automat wird mit Bargeld gefüttert, danach wird das Wallet gescannt, um die Bitcoins in diesem virtuellen Geldbeutel auf dem Smartphone zu speichern. Irgendwie naheliegend – ein Geldautomat ist ja mittlerweile normal, warum kein Bitcoin-Automat?

 

Der spannende Weg: Das ICO

 

Ein Initial Coin Offering, kurz ICO, ist ein Finanzierungsmodell, das im Grunde eine Mischung aus einem Börsengang und einem Crowdfunding darstellt. Wie beide dient auch ein ICO dazu, Anlegerkapital zur Finanzierung einzusammeln. Im Fall der virtuellen Währungen ist das doppelt einleuchtend:

Gerade die Entwickler von Kryptowährungen und Blockchain-Produkten wollen ja weg vom klassischen Bankgeschäft und seinen Strukturen. Dass sie ihren Weg dann nicht über die traditionellen Kapitalmärkte gehen, scheint da nur konsequent.

 

Anders als beim Zeichnen von Aktien beim Börsengang erhält der Anleger jedoch nicht ausschließlich Unternehmensanteile. In der Regel werden bei einem ICO Einheiten (Token) einer virtuellen Währung verkauft, die sich noch in der Entwicklung befindet. Diese gehen meistens nach erfolgreicher Finanzierungsphase an die Altcoin-Börse, so dass sie hier mit Gewinn verkauft werden können.

 

Es gibt aber auch die Möglichkeit, bei einem ICO Eigentumsanteile oder Erlösanteile am finanzierten Projekt zu erwerben oder andere Gegenwerte – Gebrauchsrechte beispielsweise. Allerdings gibt es hier nicht nur Erfolgsgeschichten, und als Laie die unterschiedlichen Angebote zu durchschauen, ist schier unmöglich. Erste Rating-Agenturen speziell für ICOs wie Alethena aus der Schweiz sollen hier Licht ins Dunkel bringen.

Der unternehmerische Weg: Maßgeschneiderte Private Placements

 

Durch die Etablierung der kryptischen Währungen und der Blockchain-Technologie in konkrete Anwendungen gibt es mehr und mehr Möglichkeiten an unternehmerischen Beteiligungen. Klar, die Start-up-Szene brummt, es werden neue Infrastrukturen benötigt, innovative Geschäftsideen erreichen sogar etablierte Unternehmen. Über unsere Netzwerkpartner haben wir regelmässigen Zugriff beispielsweise auf Namensschuldverschreibungen, über die unmittelbar in diese Assets investiert wird. Bitte sprechen Sie uns darauf an.

 

Gehen Sie mit uns in die Zukunft!

 

*Kleiner Tipp: Auch in unserem Newsletter ac-e-mail-Blitz berichten wir regelmäßig über News aus der Bitcoin- und Blockchainwelt. Abwechslungsreich, verständlich und informativ. Holen Sie sich hier Ihr unverbindliches und kostenfreies Exemplar in Ihr Postfach!

 

 

 

 

 

 

 


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