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Blockchain: Die digitale Revolution steckt voller Chancen

 

Die Blockchain-Technologie verbinden viele Menschen mit dem Thema Kryptowährungen, Und das völlig zu Recht: Bitcoin & Co. sind in aller Munde und revolutionieren die Finanzwelt. Ob man sie nun feiert oder verurteilt: Ignorieren sollte man die virtuellen Währungen keinesfalls. Bitcoin hat in wenigen Jahren eine Marktkapitalisierung von derzeit über 106 Milliarden Euro aufgebaut . Das ist immens: Wäre die Kryptowährung eine Aktie, hätte sie den zweithöchsten Börsenwert gleich nach SAP. Die Blockchain kann aber noch viel mehr. Und damit hat sie – neben dem Aspekt einer neuen Währung – auch Potenzial für die Vermögensanlage.

Ein Problem der Kryptowährungen ist vermutlich ihr Name. „Kryptisch“, das verbinden wir mit unklar oder rätselhaft, Dabei gibt der Name lediglich Aufschluss auf die technischen Bedingungen: Die Kryptologie ist die Wissenschaft, die sich mit der Ver- und Entschlüsselung von Informationen und somit mit der Informationssicherheit beschäftigt. Und genau darauf beruht das Prinzip der Blockchain. Stellen Sie sich eine Datenbank wie eine lange Kette (chain) vor, die aus lauter einzelnen Gliedern (block) besteht. Jeder Block trägt Daten, und sobald eine neue Information zu diesen Daten hinzugefügt wird, wird das Glied erweitert. Alle Menschen, die Zugriff auf diese Kette haben, müssen den einzelnen Veränderungen zustimmen. Erst dann wird sie hinzugefügt und neu verschlüsselt. Dadurch wird das System demokratisch und sehr transparent, denn Manipulationen würden sofort auffallen.

Aber man hört doch immer wieder, dass irgendwelche kryptischen Währungen gehackt werden, denken Sie jetzt. Ja, manchmal hört man davon. Von den Hackerangriffen auf Yahoo, AOL, die Deutsche Telekom, Ebay oder gar den deutschen Bundestag hört man allerdings viel mehr.

Insbesondere die Banken sehen Kryptowährungen skeptisch. Kein Wunder: Sie gehen auf eine Bewegung zurück, die die heutige Bankenwelt in Frage stellt. Dennoch wird auch für die Finanzinstitute kein Weg daran vorbeiführen: Der Bitcoin werde die Finanzbranche so umkrempeln wie der Elektromotor die Autoindustrie, prognostiziert Philipp Sandner, Professor der Frankfurt School, im Handelsblatt.  Länder wie Dubai, China, Japan und Estland planen längst ihre eigenen digitalen Währungen.

Und nicht nur die Finanzbranche wird sich dadurch verändern. Letztlich ist Blockchain eine faszinierende Software-Technologie, die noch ganz andere Möglichkeiten eröffnet. Im Grunde kann alles, was heute über Mittler und Plattformen geregelt wird, über die Blockchain direkt, verschlüsselt und vor allem nachvollziehbar abgewickelt werden. Bei allem, wo eine Dokumentation hilfreich ist, kann die Blockchain helfen, denn sie macht die Vorgeschichte eines Produkts transparent. Sie kann unterschiedliche Branchen zusammenbringen, wie beispielsweise Automobilhersteller und Stromunternehmen, um Nutzer von Elektroautos das Leben zu erleichtern (Quelle: t3n). Die Einsatzmöglichkeiten sind schier unbegrenzt.

Das hat die Wirtschaft bereits erkannt:

Die Yougov-Studie „Potenzialanalyse Blockchain“, für die 204 Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen verschiedener Branchen befragt wurden, kommt zu dem Ergebnis: 47 Prozent der befragten Unternehmen, die Blockchain kennen, prüfen den Einsatz im eigenen Haus.

Sie sehen: Blockchain ist keine Spinnerei irgendwelcher autonomer Computernerds. Es ist eine technische Revolution, die unglaubliche Möglichkeiten schafft. Wie einst das Auto oder im digitalen Zeitalter der Computer oder das Internet. Heute stellt sich nicht mehr die Frage, ob, sondern wie sie unser Leben verändern werden.

Wie wird das die Vermögensplanung beeinflussen?

Nun, Kryptowährungen selber werden ja bereits gehandelt. Kaum ein Wert an den Finanzmärkten hat in diesem Jahr so stark performt wie der Bitcoin. Kostete eine Einheit der Digitalwährung Anfang Januar noch 930 Euro, so sind es gegenwärtig über 6.000 Euro Euro. Es gibt aber noch andere Wege, in digitale Währungen und vor allem auch in die Technologie dahinter zu investieren:

ICOs, Initial Coin Offerings, ein Finanzierungsmodell, das einer Mischung aus Börsengang und Crowdfunding ähnelt, sind beispielsweise ein Weg.

Generell wird Private Equity eine Rolle spielen, denn schon heute ist Blockchain ein echter Wachstumsmotor für Gründer. Letztes Jahr sind bereits 474 Millionen Dollar in entsprechende Start-ups geflossen, 60 Prozent mehr als im Jahr davor (Quelle: Finanzen.net). Publikumsfonds gibt es derzeit (noch) nicht, doch es ist davon auszugehen, dass bereits ETFs in der Planung sind. Dafür ist das Investieren über CFDs, also Differenzkontrakte, und Zertifikate bereits möglich.

Die digitale Revolution birgt also viele Chancen – möglicherweise auch als neue Assetklasse. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten!

 

 

 

 

 

 

 

 


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